Erdölförderung in Speyer: Umfassende Investitionen in weitere Erschließung der Lagerstätte / Planfeststellungsverfahren zur Ausweitung der Produktion

Lingen/Speyer, 30.10.2015. Das Konsortium aus GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH (ENGIE) und Palatina GeoCon GmbH & Co. KG, das seit 2008 in Speyer Öl fördert, hat sich entschieden, trotz veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen an seinen Plänen zur Erschließung des Erdölfeldes Römerberg-Speyer und der Ausweitung der Produktion auf über 500 Tonnen pro Tag festzuhalten. Hierzu wird das Konsortium in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in Bohrungen und die Optimierung der Betriebsanlagen investieren. Voraussetzung für die Erhöhung der Förderung ist ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung, für das beim Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz (LGB) ein Antrag eingereicht werden wird.

Mit dem Basiskonzept werden die bereits vorhandenen obertägigen Anlagen wie Speichertanks und Aufbereitungsanlagen auf den beiden bestehenden Betriebsplätzen optimiert werden. Weiterer Bestandteil ist zudem bei Bedarf die Errichtung einer etwa drei Kilometer langen Zusatzwasserleitung, die von dem Betriebsplatz in der Franz-Kirrmeier-Straße aus entlang der ursprünglich geplanten Trasse der Feldleitung zu einem Brunnen an der A61 verläuft. Aus diesem wird bei Bedarf Zusatzwasser entnommen und zusammen mit dem bei der Erdölproduktion geförderten und vom Rohöl getrennten Lagerstättenwasser in die Lagerstätte zurückgeführt. Der ursprünglich geplante Bau einer Feldleitung rund um die Stadt sowie die Errichtung der zentralen Aufbereitungsanlage in Hafennähe sind derzeit nicht vorgesehen. Über weitere Schritte wird nach Umsetzung des Basiskonzeptes entschieden, das 2017 realisiert werden soll. Der Transport des Rohöls zur Raffinerie nach Karlsruhe erfolgt wie bisher durch Tankkraftwagen.

„Unsere Zielsetzung zur kontinuierlichen Erschließung der Lagerstätte hat sich nicht verändert, wir mussten allerdings den Weg hierfür anpassen. Wir wollen die Produktion in Speyer mindestens verdoppeln. Dafür investieren wir in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in Bohrungen und die Optimierung der Betriebsplätze“, erläutert Bernard Prost, Asset Manager Süd der GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH (ENGIE).

Derzeit gibt es auf den beiden Betriebsplätzen in Speyer sieben Bohrungen, der aktuelle Plan für die Entwicklung des Erdölfeldes Römerberg-Speyer sieht weitere fünf Bohrungen vor.

Kontaktieren Sie uns

  • Anschrift Projektbüro
    Große Himmelsgasse 1 | 67346 Speyer
  • Info-Telefon | E-Mail
    (0) 49 / 6232 / 6497949  | info (at) erdoel-in-speyer.de
  • Sprechstunde nach Anmeldung
    Mittwochs, 16 - 18 Uhr, in der Großen Himmelsgasse 1