Lohnende Suche durch Seismik

Die Suche nach Erdöllagerstätten ist mit hohen Kosten verbunden. Umso wichtiger ist es, die Gebiete vorher einzugrenzen, um die Erfolgschancen einer Bohrung zu verbessern. Zu diesem Zweck werden geophysikalische Messungen durchgeführt. Eines der in der Seismik verwendeten Verfahren ist das Vibroseis-Verfahren. Dieses basiert auf der Nutzung von in der Erde reflektierter Schallwellen: Die Wellen werden an der Erdoberfläche mit Spezialfahrzeugen über Bodenplatten angeregt und in den Untergrund gelenkt. Die verschiedenen Gesteinsschichten reflektieren die Energie zurück an die Oberfläche, wo sie von Erdmikrophonen, sogenannten Geophonen, aufgefangen und in elektrische Impulse umgewandelt wird. Die Messpunkte befinden sich in der Regel in Abständen von 50 Metern und werden aus verschiedenen Richtungen vielfach beschallt. Die so erzeugten Daten werden anschließend in einem aufwendigen Verfahren registriert, von Spezialisten aufbereitet und ausgewertet.

LKW mit Rüttelplatten erzeugen seismische Wellen

Schematisches Prinzip der Seismik

 Auswertung in 3D-Räumen

Die 3D-Seismik ist das mit Abstand wichtigste geophysikalische Verfahren und ermöglicht es, den Aufbau des Untergrundes bis in Tiefen von mehreren tausend Metern in hoher Genauigkeit zu erkunden. Besonders interessant sind geologische Fallstrukturen, in denen sich migrierende Kohlenwasserstoffe im Lauf von Jahrmillionen zu Lagerstätten anreichern können. Ob eine geologische Struktur mit Kohlenwasserstoff gefüllt ist, lässt sich anhand der Seismik nicht erkennen. Hierzu muss eine Bohrung abgeteuft und die geologische Struktur auf Kohlenwasserstofffüllung getestet werden.

 Sehen Sie sich unter diesem Link einen anschaulichen Film zur Thematik an: http://www.gdfsuezep.de/aktuelles/videos/animationsfilm-seismik.html

 

    

 

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