Befreiung von Begleitstoffen

Das Erdöl wird in speziellen Tanks aufbereitet.Das geförderte Nassöl muss aufbereitet werden, damit es für die Weiterverarbeitung in einer Raffinerie die erforderliche Qualität erreicht. Bei der Erdölförderung treten mit dem eigentlichen Öl weitere natürliche Stoffe zu Tage. Hierbei handelt es sich um Begleitstoffe wie Lagerstättenwasser und um ein Gemisch aus verschiedenen Gasen (vor allem Kohlendioxid und Methan), das so genannte Erdölbegleitgas. Das Lagerstättenwasser ist salzhaltig und kein Trinkwasser.

Separation von Erdölbegleitgas und Lagerstättenwasser

Diese Stoffe werden in speziellen Trennanlagen in einem geschlossenen Kreislauf abgetrennt. Dies geschieht in mehreren Stufen. Die Abtrennung des Erdölbegleitgases erfolgt im Gasabscheider durch Verwirbelung des Gemisches bei leicht erhöhtem Druck (Kondensation). Das Gemisch aus Öl und Lagerstättenwasser trennt sich in einem speziellen Tank aufgrund verschiedener Dichte teilweise ab. Das unter dem Öl schwimmende Wasser wird abgepumpt und in einem weiteren Arbeitsverfahren vom restlichen Öl getrennt. Das vom Erdöl abgetrennte Wasser wird über separate Bohrungen wieder in die Lagerstätten zurückgeführt, um den dort herrschenden Druck aufrecht zu erhalten. Nach der Aufbereitung wird das Erdöl überwiegend zu deutschen Raffinerien befördert und dort zu Mineralöl-Fertigerzeugnissen verarbeitet.

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