Spendensterne für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder im Frauenhaus

„Besonders für Kinder ist es oft schwierig, das erste Mal Weihnachten nicht zuhause zu erleben – aber vielleicht ist es auch das erste Mal, an dem sie es ohne Gewalt erleben“, erklärte eine Vertreterin des Frauenhauses Speyer zum Auftakt der Aktion „Spendensterne“. Während die Arbeit des Frauenhauses zum großen Teil von Zuwendungen der Stadt und des Landes finanziert werde, sei speziell die Arbeit für und mit den Kindern, die mit ihren Müttern dort leben, nach wie vor nicht finanziell gesichert, betonte Bürgermeisterin Monika Kabs in ihrer Ansprache. Das pädagogische Angebot für von häuslicher Gewalt betroffene Mädchen und Jungen sei daher dringend auf Spenden angewiesen, so die Sozialdezernentin. Sie dankte daher allen Förderern, die mit einem Spendenstern die Kinder- und Jugendarbeit der Einrichtung unterstützen, darunter auch das Konsortium aus ENGIE E&P Deutschland und Palatina GeoCon.

Die Arbeit des Frauenhauses werde auch im Stadtrat sehr ernst genommen, bekräftigte Kabs. Derzeit ist die Institution auf der Suche nach einem neuen Haus, da das bisherige an seine Kapazitätsgrenzen stößt.

Für jede Spende wird ein Spendenstern am eigens dafür aufgestellten Weihnachtsbaum in der Postgalerie Speyer aufgehängt. Die Aktion findet in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Weitere Infos: www.frauenhaus-speyer.de

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