Projekt „Wald und Klimawandel“ für alle weiterführenden Speyerer Schulen

Projekt Wald und Klimawandel

Konsortium fördert Programm der Rucksackschule Speyer / 15 Schulen bereits angemeldet

Der Schutz von Mensch, Natur und Umwelt stehen für das Konsortium aus ENGIE E&P Deutschland und Palatina GeoCon an oberster Stelle. Als verantwortungsvoller Partner der Stadt fördert das Konsortium auch Umweltschutzprojekte von lokalen Vereinen und Organisationen. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt „Wald und Klimawandel“ der Rucksackschule Speyer des Forstamtes Pfälzer Rheinauen ausgewählt. „Wir unterstützten das wichtige umweltpädagogische Angebot der Rucksackschule, damit Kinder- und Jugendliche an die Themen Natur- und Umweltschutz herangeführt werden“, betont das Konsortium.

Projekt Wald und Klimawandel

Dank der Förderung kann das Projekt „Wald und Klimawandel“ allen weiterführenden Schulen in Speyer mit einem halb- oder ganztätigen Programm im Stadtwald bei den Sanddünen angeboten werden. „Bis zu den Sommerferien haben sich 15 Schulklassen für das Projekt angemeldet. Das ist sehr erfreulich. Ein großes Dankeschön für Ihre Unterstützung“, freute sich die Vorsitzende des Fördervereins der Rucksackschule, Dr. Maria Montero-Muth. „Das abstrakte Thema Klimawandel soll anhand der zu erwartenden Folgen für den Wald konkret veranschaulicht werden. Am Beginn steht eine gedankliche Zeitreise zurück in die letzte Eiszeit, in der das heutige Landschaftsbild mit der Sanddünenlandschaft entstanden ist. Im zweiten Schritt erfassen die Schüler selbstständig die Artenzusammensetzung heute in den verschiedenen Stockwerken des Waldes.

Projekt Wald und Klimawandel

Im nächsten Abschnitt setzen sich Schüler damit auseinander, wie sich eine Klimaerwärmung konkret vor Ort auswirken wird und der heutige Wald in 100 Jahren aussehen würde“, beschreibt Förster Volker Westermann das Konzept. Die Schüler markieren dazu mit Bändern Bäume, die bei einer Klimaerwärmung um zwei oder drei Grad noch überleben oder aussterben würden. Die im Stadtwald häufig anzutreffenden Buchen, Fichten oder Kiefern würde man beispielsweise bei einer Erwärmung um drei Grad auf trockenen Sandböden nicht mehr finden, bei zwei Grad Erwärmung würden noch viele Arten überleben. Anhand einer Geschichte verdeutlichte Westermann den Schülern, dass es eine globale Aufgabe aller Menschen sei, die Klimaerwärmung zu begrenzen und Verantwortung für den Planeten zu übernehmen.

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